In der öffentlichen Diskussion über den Islam begegnen uns immer wieder ähnliche Fragen, Vorwürfe und Missverständnisse. Way-to-Allah.com möchte dazu sachlich und klar Stellung nehmen.
Der Islam bedeutet wörtlich „Frieden“ und „Hingabe an Gott“. Der Quran verbietet ausdrücklich die Unterdrückung Unschuldiger. Terroristische Anschläge, die im Namen des Islam begangen werden, widersprechen den Lehren des Quran und der Sunnah grundlegend.
„Wer einen Menschen tötet – es sei denn als Vergeltung für Mord oder für das Verbreiten von Verderbnis auf Erden –, der ist so, als ob er alle Menschen getötet hätte. Und wer einem Menschen das Leben rettet, der ist so, als ob er allen Menschen das Leben gerettet hätte.“
(Quran, Sure 5:32)
Der Islam gewährte Frauen bereits im 7. Jahrhundert Rechte, die Frauen in Europa erst viele Jahrhunderte später erhielten: das Recht auf Eigentum, auf Bildung, auf Scheidung und auf Erbschaft. Die Unterdrückung von Frauen, die in manchen muslimischen Ländern vorkommt, hat kulturelle – keine islamischen – Wurzeln.
Der Islam anerkennt Mose, Jesus und alle Propheten als Gesandte Gottes. Der Quran nennt Juden und Christen „Leute der Schrift“ und gebietet, sie mit Respekt zu behandeln. Der Prophet Muhammad (s.a.s.) selbst schloss Schutzverträge mit Nicht-Muslimen und wahrte ihre Rechte.
„Es gibt keinen Zwang in der Religion.“
(Quran, Sure 2:256)
Muslime sind seit Jahrhunderten Teil der deutschen Geschichte. Die überwiegende Mehrheit der in Deutschland lebenden Muslime ist gesetzestreu, arbeitet, zahlt Steuern und trägt zur Gesellschaft bei. Sie wünschen sich das gleiche wie alle anderen Bürger: Frieden, Sicherheit, Respekt und ein gutes Leben für ihre Familien.
Wir laden jeden ein, sich direkt aus islamischen Quellen zu informieren – und nicht ausschließlich durch Berichte in den Medien. Nur so entsteht ein faires und vollständiges Bild.