📚 Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Evas Schuld – Islam vs. Bibel
- Evas Vermächtnis – Kirchenväter über die Frau
- Schändliche Töchter? – Geburt eines Mädchens
- Frauen-Ausbildung – Recht auf Wissen
- Unreine Frau? – Menstruation
- Zeugenschaft der Frau
- Ehebruch – Doppelmoral in der Bibel
- Eide der Frau
- Eigentum der Frau – Brautgabe im Islam
- Scheidung – Christentum, Judentum, Islam
- Mütter im Islam
- Erbschaft der Frau
- Not der Witwen
1. Einführung
Im Westen gilt der Islam als das beste Beispiel für die Unterordnung der Frau schlechthin. Aber stimmt das wirklich? Erläutert das Christentum und das Judentum die Frau besser als der Islam?
Der Quran hat die Muslime angewiesen, stets die Wahrheit zu sagen, auch wenn es den Nächsten nicht gefällt:
2. Evas Schuld
In der Bibel (Genesis) schob Adam die ganze Schuld auf Eva. Gott sprach zu Eva: „Ich will Deine Geburtsschmerzen vergrößern… Dein Begehr wird Dein Mann sein und er wird über dich herrschen.“
Im Quran hingegen:
Der Quran wirft gleiche Schuld auf Adam wie auf Eva. Eva ist keine Verführerin im Quran – keine Betrügerin. Die Geburtsschmerzen werden ihr nicht als Strafe zugefügt. Gott bestraft niemanden für die Sünde eines anderen.
3. Evas Vermächtnis – Kirchenväter über die Frau
Der Heilige Tertullian sprach zu seinen „geliebtesten Schwestern“:
Thomas von Aquin schrieb: „Was die individuelle Natur betrifft, so ist die Frau mangelhaft und missgezeugt.“
Martin Luther: „Wenn sie müde werden oder sogar sterben, so macht das nichts aus. Lasst sie im Kindbett sterben, dafür sind sie da.“
Im Quran hingegen werden Frauen und Männer gleich behandelt:
4. Die Geburt eines Mädchens
Jene Bibel: „Die Geburt einer Tochter ist ein Verlust.“ (Sirach 22:3). Jüdische Rabbiner: „Bei der Geburt eines Knaben sind alle vergnügt… bei der Geburt eines Mädchens sind alle bekümmert.“
Der Quran verurteilte die heidnische Praxis der Kindstötung bei Mädchen aufs Schärfste:
5. Frauen-Ausbildung
Der Talmud: „Lasst die Worte der Torah eher der Zerstörung durch Feuer anheim fallen, denn sie den Frauen mitzuteilen.“
Paulus im Neuen Testament: „Eure Frauen sollen in den Gemeinden schweigen, denn es wird ihnen nicht erlaubt, zu reden…“ (I Korinther 14:34)
Im Islam: Eine Frau debattierte persönlich mit dem Propheten über ihre Ehe – und ein ganzes Kapitel des Quran wurde nach ihr benannt (Sure 58: Al-Mudjadilah). Niemand hat das Recht einer Frau zu befehlen zu schweigen.
6. Unreine Frau?
Altes Testament: Jede menstruierende Frau gilt als unrein. Der Talmud: „Wenn eine menstruierende Frau zwischen zwei Männer tritt… wird sie einen von ihnen ermörden.“
Der Islam betrachtet keine menstruierende Frau als „ansteckend unrein“. Sie lebt ihr alltägliches Leben mit nur einer Einschränkung: kein ehelicher Verkehr während der Menstruationszeit.
7.–14. Zusammenfassung
Der Islam hat der muslimischen Frau unübertroffene Rechte zugestanden, die im christlich-jüdischen Westen erst vor kurzem anerkannt wurden:
- ✅ Zeugenschaft: Die Aussage einer Frau kann die des Mannes aufheben (Quran 24:6–11)
- ✅ Brautgabe (Mahr): Exklusives Eigentum der Frau – kein Hochzeitsgeschenk von ihr verlangt
- ✅ Eigentum: Einkommen und Besitz gehören vollständig der Frau – der Mann ist verpflichtet, für Unterhalt zu sorgen
- ✅ Scheidung: Die Frau kann Khulʹ (Scheidung auf eigenen Antrag) beantragen
- ✅ Erbschaft: Muslimische Frauen erbten seit dem 7. Jahrhundert – 1300 Jahre bevor Europa es anerkannte
- ✅ Mütter: Die Mutter steht dreimal vor dem Vater in ihrer Bedeutung