① 6 Tatsachen, warum Muhammad (ﷺ) kein Frauenheld war
Eines der gängigen Vorurteile über den Propheten Muhammad (ﷺ) besteht darin, ihn als einen Frauenheld zu bezeichnen. Gegen eine solche Sicht der Dinge sprechen folgende Tatsachen:
- I. Während Unzucht und Prostitution unter den vorislamischen Arabern weit verbreitet waren, hielt sich Muhammad (ﷺ) bekanntermaßen nicht nur nach, sondern auch vor seiner Zeit als Gesandter, von diesen Dingen fern.
- II. Muhammad (ﷺ) heiratete mit 25 Jahren als seine erste Frau die etwa 40-jährige Witwe Khadija (r.A.).
- III. Bis er 50 Jahre alt war, hatte er keine zweite Frau neben Khadija (r.A.).
- IV. Alle Frauen des Propheten (ﷺ) mit Ausnahme Aišas waren entweder geschieden oder verwitwet.
- V. Oft heiratete er eine Frau aus rein sozialen Gründen, zumal eine alleinstehende Frau in der damaligen Gesellschaftsform kaum überlebensfähig war. Er pflegte mit manchen Frauen dementsprechend rein platonische Beziehungen.
- VI. Als „Herrscher der Muslime“ hätte Muhammad (ﷺ) insbesondere nach der Errichtung eines islamischen Staates in Madina in Saus und Braus leben können. Im Gegensatz dazu führte der Prophet (ﷺ) ein sehr bescheidenes Leben.
② Beweise, dass Muhammad (ﷺ) kein Schürzenjäger war
Muhammad (ﷺ) heiratete mit 25 Jahren das erste Mal: Chadidscha war seine erste Frau. Während ihrer 25-jährigen Ehe hatte Muhammad (ﷺ) keine andere Frauen – in einer Zeit, als es durchaus üblich war, dass ein Mann bis zu 40 Ehefrauen hatte.
Als Chadidscha starb, kümmerte sich der Prophet als alleinerziehender Vater um seine vier Töchter.
Durch die Heirat mit verschiedenen Frauen aus verschiedenen Stämmen hat er nicht nur die Araber geeint, sondern uns auch ein Beispiel geliefert für die Heirat mit verwitweten, jüngeren, älteren, muslimischen und nicht-muslimischen Frauen.
③ Die junge Ehe der Aisha (r.a.)
Zur Zeit des Propheten (ﷺ) war es in der arabischen Gesellschaft üblich, Mädchen früh zu verloben – die Ehe wurde aber nicht vollzogen. Nach einiger Zeit, wenn die Kinder erwachsen waren, konnten sie selbst entscheiden, ob sie die Ehe vollziehen wollen oder nicht.
Die Mekkaner waren sehr darauf bedacht, dem Propheten (ﷺ) zu schaden. Was hätte ihnen Besseres passieren können als diese Gelegenheit, den Propheten als Kinderschänder hinstellen zu können? Sie haben es aber nicht getan. Dies ist ein einleuchtender Beleg dafür, dass diese frühe Heirat absolut innerhalb der allgemein akzeptierten Norm war.
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