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Äußerungen über den Islam

Was anerkannte Gelehrte, Denker und Persönlichkeiten der Neuzeit über den Islam gesagt haben

📜 Einleitung

Der Islam, der Muhammad (Friede und Segen seien auf ihm) offenbart wurde, ist die Fortsetzung und der Höhepunkt aller vorher offenbarten Religionen, und daher gilt er für alle Zeiten und für alle Menschen. Die Stellung des Islam ist mit offenkundigen Tatsachen gestützt: Erstens gibt es (außer dem Qur'an) kein anderes offenbartes Buch, das noch in derselben Form und demselben Inhalt vorhanden ist, wie es offenbart wurde. Zweitens besitzt keine andere Religion irgendeinen überzeugenden Anspruch darauf, Rechtleitung für alle Lebenslagen der Menschen für alle Zeiten zu geben.

Der Islam ist aber an die Menschheit als Ganzes gerichtet und bietet grundlegende Rechtleitung an, hinsichtlich aller Probleme der Menschheit. Darüber hinaus bewährte es sich vierzehnhundert Jahre lang und besitzt die Möglichkeiten, eine ideale Gesellschaft zu gründen, wie er dies unter der Führung des letzten und abschließenden Propheten Muhammad (Friede und Segen seien auf ihm) vollbrachte.

Es ist bedauerlich, dass das Abendland, statt zu versuchen, den einzigartigen Erfolg des Islam während seiner früheren Zeit zu verstehen, ihn als eine Konkurrenzreligion betrachtet. Der Islam hat aber begonnen, seine Wahrheiten den modernen Gelehrten zu öffnen. Wir hoffen, dass die folgenden Betrachtungen zur Gründung einer objektiven Beurteilung des Islam beitragen:

Er (der Islam) ersetzt Menschhaftigkeit durch Mannhaftigkeit. Er gibt den Sklaven Hoffnung, der Menschheit Brüderlichkeit und Erkennen der grundlegenden Eigenschaften der menschlichen Natur.

Cannon Taylor
Vortrag gehalten im Kirchentag in Wolverhampton am 7. Oktober 1887, zitiert aus T.W. Arnold: The Preaching of Islam, S. 71–72

Der Gerechtigkeitssinn ist einer der bewundernswertesten Ideale des Islam, weil wenn ich im Qur'an lese, finde ich jene kraftgeladenen Prinzipien des Lebens, nicht geheimnisvolle, sondern praktische Sittenlehre für die tägliche Führung des Lebens, passend für die ganze Welt.

Sarojini Naidu
Vorlesung über „Die Ideale des Islam". In: Speeches and Writings of Sarojini Naidu, Madras, 1918, S. 167

Die Geschichte macht es jedoch deutlich, dass die Legende von den fanatischen Muslimen, die durch die Welt stürmen und dem Islam die Charakterzüge des Schwertes über die eroberten Rassen aufzwingen, die launischste und absurdeste Erfindung ist, die die Geschichtsschreiber je weiter verbreitet haben.

De Lacy O'Leary
Islam at the Crossroads, London, 1923, S. 8

Der Islam besitzt immer noch die Kraft, scheinbar unvereinbare Rassen- und Traditionselemente miteinander in Einklang zu bringen. Wenn jemals der Gegensatz der großen Gesellschaften des Orients und des Westens durch Zusammenarbeit zu ersetzen sein sollte, ist die Tradition des Islam eine unentbehrliche Bedingung. In seinen Händen liegt in hohem Maße die Lösung der Probleme, die Europa in seiner Beziehung zum Orient bewegen.

H.A.R. Gibb
Whiter Islam, London, 1932, S. 397

Ich habe die Religion des Islam immer wegen seiner erstaunlichen Lebenskraft hochgeschätzt. Sie ist die einzige Religion, die mir scheint, jene Anpassungsfähigkeit zur Phasenänderung des Lebens zu besitzen, die jedem Zeitalter zusagt. Ich habe ihn studiert – den bewundernswerten Mann, und meiner Meinung nach, keineswegs ein Antichrist, muss er der Erlöser der Menschheit genannt werden. Ich glaube, wenn ein Mann wie er die unumschränkte Macht über die moderne Welt übernehmen würde, würde er bei der Lösung ihrer Probleme Erfolg haben, in einer Art, die ihr den sehr dringend gebrauchten Frieden und Glück bringt. Ich habe für den Glauben von Muhammad prophezeit, dass er annehmbar für ein Europa der Zukunft sein würde, wie er beginnt, annehmbar für das Europa von heute zu sein.

G.B. Shaw
The Genuine Islam, Vol. 1, No. 8, 1936

Die Auslöschung des Rassenbewusstseins, wie unter Muslimen, ist eine der hervorragenden Leistungen des Islam, und in der heutigen Welt gibt es zufällig eine dringende Notwendigkeit für die Verbreitung dieser islamischen Tugend.

A.J. Toynbee
Civilization and Trial, New York, 1948, S. 205

Der Anfang des Islam ist vielleicht das erstaunlichste Ereignis in der Geschichte der Menschheit. In einem unbeachteten Land und unter einem unbeachteten Volk entstanden, breitete sich der Islam innerhalb eines Jahrhunderts über die Hälfte der Erde aus, große Reiche vernichtend, seit langem bestehende Religionen umstürzend, die Seelen der Rassen umformend, und sich eine ganz neue Welt aufbauend – die Welt des Islam.

A.M.L. Stoddart
Zitiert in: Islam – The Religion of all Prophets, Begum Bawani Waqf, Karachi, Pakistan, S. 56

Der Islam ist, hauptsächlich und im weitesten Sinne des Wortes (sowohl etymologisch wie auch historisch) eine rationalistische Religion. Rationalismus ist ein System, das religiösen Glauben auf vernunftsgebundenen Prinzipien gründet. Es ist nicht zu leugnen, dass viele Lehrmeinungen und Theologiesysteme in den Stamm des islamischen Glaubens gepfropft wurden. Aber im Gegensatz zur reichen Entwicklung der Lehren des Propheten, behielt der Qur'an unverändert seinen Platz als der grundsätzliche Ausgangspunkt, und der Glaubenssatz der Einheit Gottes wurde darin stets mit Herrlichkeit, Erhabenheit, unveränderlicher Klarheit und mit einer Tonart der sicheren Überzeugung verkündet, die außerhalb der Grenzen des Islam schwer übertreffbar zu finden ist.

Edward Montet
La Propagande Chrétienne et ses Adversaires Musulmans, Paris, 1890. Zitiert von T.W. Arnold in: The Preaching of Islam, London, 1913, S. 413–414

Ich bin kein Muslim im üblichen Sinne, dennoch hoffe ich, dass ich ein „Muslim" bin, als jemand, der sich Gott ergibt, aber ich glaube, dass im Qur'an und in anderen Erklärungen der islamischen Erscheinungen unerschöpfliche Vorräte an göttlicher Wahrheit enthalten sind, von denen andere abendländische Menschen noch viel zu lernen haben! Und der Islam ist zweifellos ein starker Bewerber für das Liefern des grundlegenden Gerüstes der einen Religion der Zukunft.

W. Montgomery Watt
Islam and Christianity Today, London, 1983, S. IX
📌 Quelle: Entnommen aus World Assembly of Muslim Youth (WAMY)