❤️ Was glauben Muslime über Jesus?
Muslime respektieren und verehren Jesus (Friede sei mit ihm). Sie betrachten ihn als einen der größten Gesandten Gottes zu den Menschen. Der Quran bekräftigt seine Geburt aus einer Jungfrau – ein Kapitel im Quran trägt sogar die Überschrift „Maryam" (Maria).
Der Quran beschreibt Jesu Geburt folgendermaßen:
Jesus wurde auf wunderbare Weise geboren – mit dem Befehl Gottes, der auch Adam ohne einen Vater hervorgebracht hat. Gott sagt:
Während seiner prophetischen Berufung vollbrachte Jesus viele Wunder. Gott berichtet uns, dass Jesus sagte:
Muslime glauben nicht, dass Jesus gekreuzigt wurde. Es war der Plan seiner Feinde, ihn zu kreuzigen, aber Gott errettete ihn und erhob ihn zu Sich. Ein ähnliches Aussehen wie Jesus wurde einem anderen Mann gegeben. Jesu Feinde ergriffen diesen Mann, kreuzigten ihn und dachten, er wäre Jesus. Gott sagt:
Muhammad (Friede und Segen seien auf ihm) und Jesus (Friede sei mit ihm) kamen nicht, um die Grundlehre, den Glauben an einen Gott, die die früheren Propheten brachten, zu ändern, sondern um sie zu kräftigen und zu erneuern.
⚖️ Menschenrechte und Gerechtigkeit im Islam
Der Islam schafft für das Individuum viele Menschenrechte. Es folgen einige Rechte, die der Islam schützt.
Das Leben und der Besitz aller Bürger eines islamischen Staates wird als heilig angesehen, egal ob die Person ein Muslim ist oder nicht. Der Islam beschützt auch die Ehre. Also ist es im Islam nicht erlaubt, jemanden zu beschimpfen oder sich über jemanden lustig zu machen. Der Prophet Muhammad sagte:
Rassismus ist im Islam nicht erlaubt, denn der Quran spricht in den folgenden Versen über die Gleichheit der Menschen:
Der Islam lehnt es ab, bestimmte Menschen oder Nationen wegen ihres Reichtums, ihrer Kraft oder ihrer Rasse zu bevorzugen. Gott erschuf die Menschen gleich – Er unterscheidet sie nur in ihrem Glauben und ihrer Frömmigkeit. Der Prophet Muhammad sagte:
Eines der größten Probleme, das der Menschheit heutzutage gegenübersteht, ist Rassismus. Schon seit der Zeit des Propheten Muhammads liefert der Islam ein leuchtendes Beispiel, wie Rassismus beendet werden kann. Die jährliche Pilgerreise (Hadj) nach Makkah zeigt die wirkliche islamische Bruderschaft aller Rassen und Nationen, wenn ungefähr zwei Millionen Muslime aus aller Welt nach Makkah kommen, um den Pilgerritus zu vollziehen.
Islam ist eine Religion der Gerechtigkeit. Gott sagt:
👨👩👧👦 Wie ist die Stellung der Familie im Islam?
Die Familie, die die Basiseinheit der Zivilisation darstellt, zerfällt heutzutage. Das islamische Familiensystem bringt die Rechte von Ehemann, Frau, Kindern und Verwandten in ein feines Gleichgewicht. Es unterstützt selbstloses Benehmen, Großzügigkeit und Liebe im Rahmen eines gut organisierten Familiensystems.
Der Friede und die Sicherheit, die eine stabile Familieneinheit bietet, ist von beachtlichem Wert, und sie sind unabkömmlich für das geistige Heranwachsen der Mitglieder. Eine harmonische Gesellschaftsordnung wird durch die Existenz ausgedehnter Familien und behüteter Kinder geschaffen.
🌸 Wie ist die Stellung der Frau im Islam?
Der Islam sieht in der Frau, egal ob sie ledig oder verheiratet ist, ein Individuum mit eigenen Rechten, mit einem Anrecht auf Besitz und dem Recht über ihren Besitz und Verdienst ohne jegliche Bevormundung (durch ihren Vater, Ehemann oder irgend jemand anderen) zu verfügen. Sie hat das Recht, zu kaufen und zu verkaufen, Geschenke und Almosen zu geben und sie kann ihr Geld ausgeben, wie sie will.
Der Bräutigam gibt der Braut eine Mitgift zu ihrem eigenen Gebrauch und sie behält eher ihren eigenen Familiennamen, als den ihres Gatten anzunehmen.
Der Islam ermuntert den Ehemann seine Frau gut zu behandeln, wie der Prophet sagte:
Mütter im Islam sind überaus verehrt. Der Islam befiehlt, sie bestens zu behandeln. Ein Mann kam zum Propheten und sagte: „Oh Gesandter Gottes! Wem von den Menschen sollte ich Gesellschaft leisten?" Der Prophet sagte: „Deiner Mutter." Der Mann sagte: „Wem dann?" Der Prophet sagte: „Dann deiner Mutter." Der Mann fragte weiter: „Wem dann?" Der Prophet sagte: „Dann deiner Mutter." Der Mann fragte wieder: „Wem dann?" Der Prophet sagte: „Dann deinem Vater."
👴 Wie behandeln Muslime die Älteren?
In der islamischen Welt findet man selten „Seniorenheime". Die Mühe, für seine Eltern in der schwierigsten Phase ihres Lebens zu sorgen, wird als Ehre betrachtet und als eine Gnade und eine Gelegenheit für eine große geistige Weiterentwicklung.
Im Islam reicht es nicht aus, nur für die Eltern zu beten, sondern wir sollten mit unendlichem Mitgefühl handeln und uns daran erinnern, wie sie uns ihren Bedürfnissen vorangestellt haben, als wir kleine, hilflose Kinder waren. Mütter werden besonders geehrt. Wenn muslimische Eltern ein hohes Alter erreichen, werden sie gnadenvoll behandelt, mit Freundlichkeit und aufopferungsvoll.
Im Islam ist das Bedienen der Eltern eine Pflicht, die gleich an zweiter Stelle nach dem Gebet steht, und es ist ihr Recht, es zu erwarten. Es wird als verachtenswert betrachtet, irgendeine Verärgerung zu äußern, wenn die Alten schwierig werden, denn es ist nicht ihre Schuld.
Gott sagt:
Fußnoten
(1) Überliefert bei Sahih Al-Bukhary, #1739, und Musnad Ahmad, #2037.
(2) Eine gottesfürchtige Person ist ein Gläubiger, der sich von allen Sünden fernhält, alle guten Taten verrichtet, die Gott uns befohlen hat, und Gott fürchtet und liebt.
(3) Die im Ausspruch des Propheten genannten Farben sind Beispiele. Das bedeutet, im Islam ist niemand wegen seiner Farbe besser als jemand anderes, egal ob er weiß, schwarz, rot oder andersfarbig ist.
(4) Überliefert bei Musnad Ahmad, #22978.
(5) d.h. andere unterdrücken, ungerecht handeln oder anderen etwas Schlechtes tun.
(6) Überliefert bei Musnad Ahmad, #5798, und Sahih Al-Bukhary, #2447.
(7) Überliefert bei Sahih Muslim, #2582, und Musnad Ahmad, #7163.
(8) Überliefert bei Ibn Majah, #1978, und Al-Tirmizi, #3895.
(9) Überliefert bei Sahih Muslim, #2548, und Sahih Al-Bukhary, #5971.