Die Tugenden des Hidschab

Sieben islamische Tugenden – mit Koranversen und Hadithen

Bismillaahir-Rahmaanir-Rahiim

1. Ein Akt des Gehorsams

Der Hidschab ist ein Akt des Gehorsams gegenüber Allah und seinem Propheten (s.a.s.):

„Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren und ihren Schmuck nicht zur Schau tragen sollen – bis auf das, was davon sichtbar sein darf, und dass sie ihre Tücher um ihre Kleidungsausschnitte schlagen.“
(Sure 24:31)

2. Der Hidschab ist ʻiffa (Keuschheit)

„O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Übergewänder reichlich über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie erkannt und nicht belästigt werden.“
(Sure 33:59)

3. Der Hidschab ist tahaara (Reinheit)

„Und wenn ihr sie um irgendetwas zu bitten habt, so bittet sie hinter einem Vorhang. Das ist reiner für eure Herzen und ihre Herzen.“
(Sure 33:53)

Der Hidschab führt zu größerer Reinheit für die Herzen der gläubigen Männer und Frauen, da er vor den Begehren des Herzens abschirmt.

4. Der Hidschab ist ein Schutzschild

Der Prophet (s.a.s.) sagte: „Allah, der Allerhöchste, ist hayyiiy (sittsam), sattaar (Schutzschild). Er liebt hayaa‘ (Schüchternheit) und sitr (abschirmen, bedecken).“

5. Der Hidschab ist taqwaa (Rechtschaffenheit)

„O Kinder Adams, Wir gaben euch Kleidung, um eure Scham zu bedecken und zum Schmuck; doch das Kleid der Frömmigkeit – das ist das beste.“
(Sure 7:26)

6. Der Hidschab ist imaan (Glaube)

Allah hat Seine Worte über den Hidschab an niemand anderen als die gläubigen Frauen, al-mu‘minaat, gerichtet. ʼA‘isha (r.a.) sprach zu Frauen: „Wenn ihr wirklich gläubige Frauen seid, so ist dies sicher nicht die Kleidung der gläubigen Frauen.“

7. Der Hidschab ist hayaa‘ (Sittsamkeit)

Es gibt authentische Hadithe, die erklären: „Jede Religion hat eine Moral und die Moral des Islam ist hayaa‘.“ Und: „Schüchternheit gehört zum Glauben und Glaube führt ins Paradies.“ Der Hidschab passt zur natürlichen Schüchternheit, die Teil der Natur der Frauen ist.

Quelle: troid.org · Bearbeitung und Übersetzung: Umm Amani al-Akad
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