Das Kopftuch der muslimischen Frau – der sogenannte Hidschab – ist eines der am häufigsten diskutierten Themen, wenn es um den Islam in westlichen Gesellschaften geht. Kaum ein anderes Symbol wird so kontrovers bewertet: Für viele Nicht-Muslime gilt es als Zeichen der Unterdrückung, für die überwiegende Mehrheit der Muslimas, die ihn tragen, ist er Ausdruck von Glaube, Würde und persönlicher Überzeugung.
Auf den folgenden Seiten dieser Rubrik finden Sie verschiedene Perspektiven zu diesem Thema: den islamischen Standpunkt, wissenschaftliche Studien, persönliche Erfahrungsberichte und internationale Menschenrechtspositionen.
Alle Beiträge zum Kopftuch
- Die Realität des Hidschab – die Kleidung einer muslimischen Frau
- Die Tugenden des Hidschab
- Gedanken zum Kopftuch – Ein Brief von Melek Nicole
- Studie der Konrad Adenauer Stiftung: „Kopftuch wird nicht unter Zwang getragen“
- Human Rights Watch: Kopftuchverbote verletzen Menschenrechte
Der Koranvers
„Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren und ihren Schmuck nicht zur Schau tragen sollen – bis auf das, was davon sichtbar sein darf, und dass sie ihre Tücher um ihre Kleidungsausschnitte schlagen.“
(Quran, Sure 24:31)