Navigation
Startseite Weg zum Islam

Dragan Salak (Serbien)

Aus christlich-orthodoxem Hintergrund in Novi Sad – während der NATO-Bombardierung Jugoslawiens 1999 in Internet-Chaträumen mit Muslimen ins Gespräch gekommen und zum Islam gefunden

🏭

Dragan Salak (Novi Sad, Serbien)

Vater Russe, Mutter Serbin – christlich-orthodox erzogen – Konversion während des Kosovo-Konflikts 1999 durch Internetkontakte mit Muslimen

Mein Name ist Dragan, und ich bin in einer christlichen Familie geboren worden. Mein Vater ist Russe, meine Mutter Serbin. Ich lebe in Novi Sad (Serbien). Meine Eltern sind nicht besonders religiös – sie „glauben“ einfach, ohne dadurch etwas zu tun.

🏠 Die Existenz Gottes als einzige Wahrheit

Das erste Mal hörte ich von Gott bei einer sehr gläubigen christlichen Kusine. Ich habe aufmerksam zugehört und die Existenz Gottes als einzig mögliche Wahrheit akzeptiert: „Könnte die Welt existieren, ohne dass sie von Jemandem erschaffen wurde – wunderschön, basiert auf Gesetzen und Regelmäßigkeiten, und gleichzeitig voll von Liebe, Hass und Bewundernswertem?“

✝️ Eine Religion, die sich von Gott entfernt hatte

Mit der Zeit wurde ich Christ, ging regelmäßig in die Kirche und las die Bibel. Doch überall sah ich eins: eine Religion, die sich von Gott entfernt hatte. „Die Christen von heute halten sich nicht an die Gebote des Alten Testamentes, in dem die Wahrheit über Gott mit der Zeit verfälscht wurde.“

Ich konnte nicht begreifen, wie die Priester die Stellen über das Verbot von Schweinefleisch und Alkohol übersehen konnten. „Wo sind ihre Augen, wenn sie die strengen göttlichen Verbote lesen, in denen verboten wird, Bilder, Statuen, oder Engel darzustellen? Ist dies nicht Gotteslästerung?“

⛶ Die NATO-Bombardierung – und Begegnungen im Internet

1999 begann die NATO, Jugoslawien zu bombardieren. Als Patriot ging Dragan häufig in amerikanische und muslimische Internet-Chaträume, um die jugoslawischen Standpunkte zu vertreten. Dort traf er Muslime aus Malaysia, Amerika und der Türkei, die geduldig mit seinen teils unangebrachten Äußerungen umgingen.

„Am Ende ist ein Wunder passiert. Je mehr ich über den Islam las, empfand ich eine tiefe Zuneigung, die mit der Zeit in Begeisterung umschlug: Das ist es! Es gibt keinen Zweifel daran.“

📖 Die kritische Prüfung – und keine Widersprüche

Dragan wollte den Islam kritisch überprüfen, verglich ihn mit dem Christentum, in der Hoffnung, Fehler oder historische Widersprüche zu finden – „aber es gab nichts dergleichen.“ Am Ende blieb ihm nur, das Glaubensbekenntnis auszusprechen: „La ilahe ilallah Muhammed resulallah“ – und der Schleier von seinen Augen, Zweifeln und Trauer war verschwunden.

🌟 Neue Horizonte

Übers Internet lernte Dragan viele Brüder aus dem benachbarten Bosnien kennen, die er besuchen wollte. Ein Bekannter aus Belgrad besorgte ihm einen Koran, den er relativ schnell durchlas, ohne dass ein Funken Zweifel zurückblieb.

„Von keinem werden die Taten ohne Glauben und Glaube ohne Taten angenommen!“ – mit diesem Bewusstsein begann er, seinen Lebensstil zu ändern und plante seine Reise nach Sarajevo. Zu jener Zeit wusste niemand von seinem Glaubenswechsel – nur seine Familie nahm zur Kenntnis, dass er sich für den Islam interessierte. „Was in Zukunft passieren wird, weiß nur Allah.“

📄 Quelle: islamic.org.uk – Übersetzt von Way-to-Allah.com