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Jennifer Fayed – Flugzeugabstürze führten mich zum Islam

Nach dem 11. September, einer geplanten Abtreibung und einem überraschenden Schicksalszeichen findet eine junge amerikanische Mutter den Weg zum Islam – gekrönt von einer Traumvision

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Jennifer Fayed (USA)

Aus streng christlicher Familie – 21 Jahre alt, dreifache Mutter, in problematischer Ehe – erlebte die Anschläge des 11. September und einen späteren Flugzeugabsturz aus nächster Nähe – Konversion im Januar

💥 Der 11. September

Es kommt eine Zeit in deinem Leben, wo du gezwungen bist, dich zu fragen: „Wieso bin ich hier und was ist meine Bestimmung in diesem Leben?“ Dies waren meine Gedanken während des Sommers 2001. Ich war 21 Jahre alt, mit zwei kleinen Kindern, und fand heraus, dass ich erneut schwanger war – ungeplant.

Als ich den Fernseher anschaltete, sah ich, dass der zweite Turm des World Trade Centers getroffen worden war. Gerade am Tag zuvor war ich im World Trade Center gewesen. Ich sah dies als einen Beweis dafür, dass meine Zeit zu sterben noch nicht gekommen war.

✇︑ Die geplante Abtreibung

Ich war unehelich mit meinem ersten Kind schwanger geworden und hatte bald geheiratet, um die Dinge in Ordnung zu bringen. Nun war ich erneut schwanger und entschied, dass ich die Schwangerschaft beenden würde. Ich kam aus einer streng christlichen Familie, und nur der Gedanke an eine Abtreibung war eine Sünde und ein Tabu.

Ich betete zum ersten Mal direkt zu Gott, wie zu einem Freund: „Oh Herr, bitte, ich weiß nicht, was ich tun soll… Ich werde mein ganzes Vertrauen in Dich setzen.“

✈︑ Der zweite Flugzeugabsturz

Ein paar Tage später erfuhr ich, dass ein anderes Flugzeug abgestürzt war – der American Airlines Flug 587, genau derselbe Flug, auf dem ich nur eine Woche zuvor war. Mir lief ein kalter Schauder den Rücken hinunter. Ich dachte: „Gott versucht mir etwas zu sagen.“

Eine Woche nach meinem Bittgebet hatte ich eine Fehlgeburt – genau einen Tag vor meinem geplanten Abtreibungstermin. „War es ein Wunder von Gott, hat Gott auf meine Gebete geantwortet?“

🏭 Die Neugier auf den Islam

Ich sah, wie schlecht Muslime in New York nach dem 11. September behandelt wurden – Hassverbrechen, Beschimpfungen, leere Geschäfte. „Für mich fühlte es sich an wie eine Hexenjagd.“ Ich wurde neugierig und begann, Muslime nach ihrem Glauben zu fragen.

Ich konnte nicht glauben, dass Gott einen anderen Propheten nach Jesus gesandt hat. Doch das bestätigte, was ich persönlich seit ich 14 Jahre alt war, glaubte: dass Gott einer war und keine Partner hatte.

🏈 Das erste Ramadangebet

Ich vollzog meine ersten Ramadangebete im Herbst 2002. „In der Moschee waren Menschen aller verschiedenen Farben des Regenbogens. Sie waren alle so freundlich.“ Ich war beeindruckt, dass sich alle Muslime der Kaaba zuwenden, zur gleichen Zeit, egal aus welchem Teil der Welt.

Ich kaufte ein Kopftuch und trug es aus Respekt – und fasste die Entscheidung, es von nun an immer zu tragen. „Wenn ich das Kopftuch trug, war dieses Gefühl von Sicherheit und Wärme in meinem Herzen.“

👫 Die Familie

Ich erzählte es zuerst meiner jüngeren Schwester Catherine, die in schallendes Gelächter ausbrach: „Du bist meine Schwester und ich liebe dich, egal welcher Religion du angehörst“. Mein Vater nahm es gut auf; meine Mutter war zunächst wütend und schockiert, akzeptierte es aber nach zwei Wochen.

✅ Die Schahada und der Traum

Am ersten Freitag im Januar sprach ich meine Schahada aus: „Keinen wahren Gott gibt es außer Gott, und Muhammad ist der Gesandte Gottes.“

In der Morgendämmerung jener ersten Nacht als Muslimin hatte ich eine gesegnete Vision: Ich ging auf einen Mann in weißer Galabia zu, dessen Gesicht hell wie die Sonne war. Er nahm meine Hand und sagte: „Willkommen im Islam.“

Später erfuhr sie, dass es nicht der Prophet, sondern ein Engel Allahs gewesen sein muss, denn Engel haben keine menschlichen Gesichter. „Islam – die einzig wahre Religion.“

📄 Von Jennifer Fayed, 14. Februar 2006 – Übersetzt von Jöelle – Quelle: islamexpress.de