Navigation
Startseite Weg zum Islam

Cielie – der bedeutendste Missionar Afrikas!

Eine erstaunliche Geschichte: Ein hochrangiger vom Vatikan finanzierter Missionar in Südafrika, ein Mann namens Ibrahim in einer Traumvision und der Prophet selbst, der den Weg zur Wahrheit zeigte

Im Namen Gottes, des Barmherzigen, des Allerbarmers, es könnte sein, dass euch die folgende Geschichte etwas fremd vorkommt. Wenn man diese Geschichte das erste Mal hört, erscheint sie unrealistisch, aber sie ist wirklich so geschehen. Ich habe sie von der betroffenen Person selber erzählt bekommen.

Ich bringe euch nun nach Johannesburg, der Stadt der Goldminen in Südafrika, wo ich im Büro des islamischen Weltverbundes als Direktor gearbeitet habe. Es war im Jahr 1996, ein kalter Wintertag. Ich wartete auf einen Verwandten des südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela – einen ehemaligen Missionar namens Cielie, der zusammen mit dem Boxer Suleymann kam, der durch eine Begegnung mit Muhammad Ali zum Islam übertrat.

✏︑ „Ich war einer der bedeutendsten Missionare Afrikas“

Cielie erzählte: „Ich war ein sehr aktiver Geistlicher, der der Kirche mit aller Kraft diente. Wegen meines großen Engagements wählte mich der Vatikan aus, dass ich Missionsarbeit mache, die eine direkte Förderung vom Vatikan bekommt.“ Mit Geschenken, Almosen und Förderungen brachte er Menschen zum Christentum – und wurde dabei ein reicher Mann mit Haus, Auto und gutem Gehalt.

❓ Die Frage im Supermarkt

An einem Tag, im Priestergewand, traf Cielie einen muslimischen Verkäufer. Der Mann fragte: „Du bist Priester, oder?“„Ja.“„Wer ist dein Gott?“„Der Messias/Jesus ist mein Gott.“ Dann kam die entscheidende Herausforderung: „Ich fordere dich heraus, dass du mir einen einzigen Vers aus der Bibel bringst, in dem Jesus persönlich sagt, dass er der Gott oder Gottes Sohn ist und ihr ihm dienen sollt.“

„Die Frage des muslimischen Mannes traf mich wie ein Schlag auf den Kopf.“ Cielie tauchte tief in die Evangelien ein, um eine Antwort zu finden – aber er fand keine. Es gibt tatsächlich keinen Vers, in dem Jesus mit eigener Stimme sagt, er sei Gott oder Gottes Sohn.

⚠︑ Sprachlos vor der Gemeinde

Cielie verlangte ein Treffen mit dem Kirchenrat, doch keiner konnte ihm eine Antwort geben – sie behaupteten nur, „der Inder“ hätte ihn fehlgeleitet. Am folgenden Sonntag stand Cielie vor der Gemeinde, um zu predigen – doch er konnte nicht sprechen. Psychisch am Ende, zog er sich zurück.

🌟 Das Gebet und der Traum

Verzweifelt setzte sich Cielie nieder und betete: „Mein Gott, mein Schöpfer, die Türen sind geschlossen vor meinem Gesicht außer deine Tür. Verberge nicht das Richtige vor mir, wo ist die Wahrheit? Oh Gott, lass mich nicht verzweifeln, bring mir die Erleuchtung und zeige mir die Wahrheit!“ Dann schlief er ein.

Im Traum erschien ihm eine leuchtende Gestalt in einem großen Saal, die ihn ansprach: „Du Ibrahim! … hast du nicht von Gott die Wahrheit verlangt?“„Ja.“„Schau in deine Rechte!“ Cielie sah eine Gruppe von Männern in weißer Kleidung mit weißen Turbanen. „Folge diesen, um die Wahrheit zu finden!“

🌍 Die lange Suche

Cielie nahm Urlaub und begann eine lange Suche, fragte überall nach Männern mit weißen Gewändern und Turbanen. Sie führte ihn schließlich nach Johannesburg, zum Büro des afrikanisch muslimischen Komitees. Dort wurde er zu einer nahegelegenen Moschee gewiesen.

In der Tür stand ein Mann in weißer Kleidung und Turban. Bevor Cielie etwas sagen konnte, sagte der Mann: „Willkommen Ibrahim!“ Cielie war verwundert – der Mann kannte seinen Namen, bevor er ihn sagte. Der Mann erklärte: „Ich habe dich in meinem Traum gesehen, und du warst darin auf der Suche nach uns, um die Wahrheit zu finden. Die Wahrheit liegt im Islam.“

Auf die Frage, wer der leuchtende Mann im Traum gewesen sei, antwortete der Muslim: „Das war unser Prophet Mohammed, Friede auf ihm, Gottes Prophet im Islam!“

✅ Die Schahada

Cielie umarmte den Mann unter Tränen. Nach dem Mittagsgebet, das er von hinten beobachtete, sprach er das Glaubensbekenntnis und weinte hemmungslos vor Zufriedenheit darüber, dass Gott ihn recht geleitet hatte.

⚠︑ Rückkehr und Standhaftigkeit

Nach vielen Monaten bei den Muslimen, in denen er Beten, Fasten und die Daʿwa-Arbeit lernte, kehrte Cielie als Ibrahim in seine Heimatstadt zurück. Familie und Kirchenvorstand waren entsetzt. Sie versuchten ihn mit Geld, Auto, Anstellung und Macht umzustimmen – sogar mit einer sechsmonatigen Versetzung in den Vatikan.

Er lehnte ab: „Nachdem Gott mich auf den richtigen Weg geleitet hat, wollt ihr mich in die Irre führen? … Bei Gott, das würde ich niemals machen, auch nicht, wenn ich in Einzelteile zerlegt werden würde.“

Er lud die Kirchenmitglieder zum zweiten Mal zum Islam ein – zwei von ihnen konvertierten. Schließlich gab er der Kirche all ihr Eigentum zurück und ging seines Weges – glücklich und frei.

📄 Aus einem Artikel von Dr. Abdel Aziz Ahmed Serhan, Leiter der Universität für Lehramt in Mekka – aus dem Arabischen übersetzt von Way-to-Allah.com