Craig Robertson – Abdullah Al-Kanadi
Geboren in Vancouver, Kanada – römisch-katholisch erzogen, Altarjunge – durchlief Atheismus, Drogen, Wicca und wiedergeborenes Christentum – seit 6 Jahren Muslim
🏠 Eine fromme Kindheit – und der erste Zweifel
Mein Name ist Abdullah Al-Kanadi. Ich bin in Vancouver, Kanada, geboren. Meine römisch-katholische Familie erzog mich als Katholiken, bis ich 12 Jahre alt war. Ich war als „Altarjunge“ tätig, ausgezeichnet in den akademischen Lehren der Kirche – aber je mehr ich über meine Religion lernte, desto mehr hinterfragte ich sie. Ich fragte meine Mutter oft: „Ist unsere Religion die Richtige?“ Sie antwortete: „Craig, sie sind alle gleich, sie sind alle gut!“ Das schien mir nicht richtig.
Mit 12 wurde bei meiner Großmutter Darmkrebs diagnostiziert – wenige Monate später starb sie. Ich entschied mich, Atheist zu sein, um Gott zu bestrafen. Ich war ein wütender kleiner Junge.
🛆 Drogen, Wicca und ein wiedergeborener Christ
Meine Teenagerjahre waren von Elend und Einsamkeit erfüllt. Mit 17 zog ich von zu Hause aus – meine Mitbewohner boten mir Marijuana an. Ich liebte es vom ersten Zug an. Bald rauchte ich so viel, dass ich nicht mehr zur Schule ging. Ich stahl von der Arbeit und von Freunden, um den „chemischen Rausch“ aufrechtzuerhalten, bekam Verfolgungswahn.
Ich kaufte Bücher über Wicca und Naturanbetung, die zur Verwendung natürlicher Drogen ermunterten. Auf die Frage nach Gott antwortete ich: Ich glaube an viele Götter, genauso unvollkommen wie ich es bin.
Ein wiedergeborener christlicher Freund lud mich zu einem Jugendcamp ein. Am zweiten Abend, bei einem großen Gottesdienst, sprach ich ein stilles Gebet: „Gott, ich weiß, ich war ein schrecklicher Mensch, bitte hilf mir und vergib mir.“ Ich entschloss mich, Jesus Christus als meinen persönlichen Herrn und Erlöser anzuerkennen.
🏭 Der erste Muslim – und der Quran auf dem Regal
In einem christlichen Jugendhaus traf ich zum ersten Mal einen Muslim – ein 14-jähriger Junge, der einem Christen helfen sollte, „Christ zu werden“. Stattdessen verteidigte er sich UND den Islam gegen ein Dutzend Christen, die über ihn herfielen. Er blieb ruhig, freundlich und respektvoll – wie eine Gazelle, umkreist von einem Dutzend Hyänen.
Er ließ eine Kopie des Quran auf dem Regal zurück. Ich begann zu lesen und wurde wütend auf das Buch, denn es machte viel mehr Sinn als die Bibel. Ich warf es gegen die Couch, schäumend vor Wut – aber ich hatte nagende Zweifel in meinem Inneren.
⚠️ Der Vertrauensbruch
Mein bester christlicher Freund und ein anderer enger Freund vergewaltigten meine Freundin, mit der ich seit zwei Jahren zusammen war – während ich zu betrunken war, um etwas zu unternehmen. Wenige Wochen später stellte sich heraus, dass der Leiter des Jugendhauses einen meiner Freunde belästigt hatte.
Meine Welt erbebte. Ich war von so vielen Menschen betrogen worden, die ich für Gott nahe gehalten hatte. Meine Freundin und ich trennten uns. Wie konnte mein Schöpfer erlauben, dass mir so etwas widerfuhr?
🌟 Der muslimische Arbeitskollege
Ein neuer muslimischer Kollege begann sofort, Dawa zu machen. Jeder sagte ihm, niemand wolle vom Islam hören – ich auch nicht. Doch meine Seele schrie laut. Wir diskutierten über unsere Religionen. Tatsache war: Dieser „Muslim“ war besser als ich. Er schwor nicht, wurde nie wütend, war immer ruhig und respektvoll.
An einem Punkt wurde ich sehr wütend, denn ich fühlte, dass er auf dem wahren Weg war. Ich fuhr zur christlichen Gebetsveranstaltung „Die Quelle“, um meinen Glauben zu stärken – aber sie war geschlossen. Niedergeschlagen fuhr ich heim.
✅ Das Gebet, das alles veränderte
Ich legte mich in mein Bett, setzte mich auf und schrie: „Jesus, Gott, Buddha, wer auch immer Du bist, bitte, bitte leite mich, ich brauche Dich! Wenn das Christentum der richtige Weg ist, dann bestärke mich, und wenn es der Islam ist, dann bring mich zu ihm!“
Ich hörte auf zu beten, die Tränen versiegten, und tief in meiner Seele fühlte ich Ruhe – ich wusste die Antwort. Am nächsten Tag fragte ich den muslimischen Bruder: „Wie sage ich ‘hi‘ zu dir?“ Er fragte, was ich meine, und ich sagte: „Ich möchte Muslim werden.“ Er sagte: „Allahu Akbar!“ Wir umarmten uns lange.
Ich blicke auf alle Ereignisse zurück und erkenne: Ich wurde die ganze Zeit darauf vorbereitet, Muslim zu werden. Ich lernte die Schönheit des islamischen Verbots für Alkohol, des Verbots für illegalen Sex und den Bedarf für den Hijab. Endlich schwanke ich nicht mehr.