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Startseite Weg zum Islam

Schwester Zenah

Eine vierfache Mutter zwischen Zusammenbrüchen, einem dunklen Moment auf dem Boden und einer Online-Freundschaft – wie der 11. September sie zurück zu Gott und schließlich zum Islam führte

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Schwester Zenah (USA)

Katholisch erzogen, von ihrer Großmutter im Glauben geprägt – vierfache Mutter, durch den 11. September zurück zu Gott geführt – heiratete in Ägypten

Wirf dich nieder und bete zu Gott…
Er wird dir den Weg zeigen!

👫 Eine fromme Großmutter

Ich war voll und ganz als katholische Christin geboren und erzogen. Meine Großmutter war mein Mentor, mein bester Freund, meine Lehrerin im Leben und in der Religion. Sie war für mich mehr als eine Mutter. Ich bereue gar nicht, christlich geboren und erzogen worden zu sein, aber das einzige, womit ich Schwierigkeiten hatte, war der „menschengemachte Anteil“ an der Religion – Bekenntnis, Kommunion, Firmung und solches.

Als ich älter wurde, fragte ich meine Großmutter immer wieder: „Warum tun wir dies oder jenes in unserer Religion? Wo steht es in der Bibel?“ Sie sagte mir: „Wir sind nicht dazu da, Gottes Religion in Frage zu stellen, wir sollen es nur tun und das reicht.“ Ein Teil von mir akzeptierte das, aber ein anderer Teil ließ mir keine Ruhe.

💔 Zerbrochenes Leben, vergessener Glaube

Als mein Leben härter und härter wurde, vergaß ich meinen Glauben mehr und mehr. Mit gerade mal 20 Jahren und zwei Söhnen war ich eine verbitterte Frau und dabei, mich scheiden zu lassen. In einer Zeitspanne von 12 Jahren hatte ich zwei weitere Kinder, immer noch ohne erneute Heirat, und erlebte viele bittere Momente.

📺 Die Wiedergeburt nach dem 11. September

Die Wiedergeburt meiner Beziehung zu Gott kam nach dem 11. September. Ich konnte nicht aufhören zu sehen, nicht aufhören zu weinen und nicht aufhören zu beten. Ich bat Gott, der Welt zu zeigen, dass nichts in der Welt den Bund mit Gott brechen kann, nicht mal dieser schreckliche Akt. Mein Herz schlug wie wild, als ich Muslime, Juden, Christen und Menschen anderer Religionen im Gebet zusammenstehen sah.

Dieses Ereignis brachte mir eine Mission. Ich wollte mehr über den Islam wissen und fing an, Bücher zu kaufen und zu lesen und zu untersuchen.

💔 Der dunkelste Moment

Im Dezember verlor ich meine Großmutter, meinen größten Schatz, und im August darauf meinen Großvater. In dieser Zeit hatte ich drei Zusammenbrüche. Ich war seelisch und körperlich erschöpft, war wie im Koma, wollte nicht essen, sprechen oder irgendwas mit den Kindern machen.

„Dann kam der Moment… die Kinder waren bei ihrem Vater und ich war allein im Haus, weinte mal wieder… Ich lag auf dem Boden, weinte meine letzten Tränen und schlief ein.“

Am nächsten Tag setzte ich mich an meinen Computer und las den Quran online. Nach vier Stunden hatte ich das Verlangen, Gott um Hilfe zu bitten. Ich ging auf die Knie und betete: „Gott, wenn Islam meine Erlösung ist, vermehre mein Wissen und stärke meinen Glauben… Ich will Dich immer ehren wie meine Großmutter es tat.“

🏭 „Mein Licht“

Am nächsten Tag traf ich online eine wundervolle Person. Wir hatten eine einfache, aber sehr nette Konversation, ich fühlte mich friedlich, wenn ich mit ihm sprach. Durch ihn erfuhr ich aus erster Hand, wie schön es ist, Muslim zu sein – über das Fasten im Ramadan, über Aid, über Hadsch und Umrah.

„Ich nannte meinen Freund 'mein Licht'. Er war wie ein Engel, der mich zum Licht Gottes zurückgeführt hat.“

💍 Ägypten – und nach Hause kommen

Im Dezember reiste ich nach Ägypten, um ihn und seine Familie kennenzulernen. Von dem Moment an, als ich den Fuß auf dieses Land setzte, fühlte ich mich zuhause. Eine Woche später waren wir verheiratet. Als wir in die Moschee gingen, sagte ich: „Alhamdulillah! Ich bin zuhause angekommen!“

Nach zwei Wochen war ich wieder in den USA. Wenige Wochen später sprach ich die Schahada. „Ich bin zuhause, dort, wo ich hingehöre. Alhamdulillah!“

📄 Aus dem Englischen übersetzt von Way-to-Allah.com | Quelle: thetruereligion.org