Von Marcela Rojas – The Journal News – 30. Oktober 2005 – Übersetzt von Way-to-Allah.com
Aisha Ahmeds Entscheidung, zum Islam zu konvertieren und den Katholizismus aufzugeben, kam nicht plötzlich oder unter Zwang. Sie verbrachte fünf Jahre damit, den Koran zu studieren und nahm sich einen Lehrer, um Arabisch zu lernen.
Aisha Ahmed, Tarrytown
📈 Die Zahlen
Der Rat der Amerikanisch-Islamischen Beziehungen schätzt, dass es heute mehr als 36 000 muslimische Lateinamerikaner in der Nation gibt – andere Schätzungen gehen bis zu 75 000. 6 Prozent der 20 000 Konvertiten pro Jahr sind Lateinamerikaner.
⛲ Die historischen Wurzeln
Spanien war für einige Jahrhunderte unter islamischer Herrschaft. Zwischen 10 und 30 Prozent der spanischen Wörter wurzeln im Arabischen. Der Ecuadorial-Amerikaner Hernan Guadalupe erklärt: „Es gibt 780 Jahre islamischen Einfluss, der nicht ignoriert werden darf. Wenn man versteht, dass man als Latino spanisches Blut in sich hat, dann versteht man, dass man Islam in sich hat.“
✅ Was sie anzieht
Viele hispanische Konvertiten sagen, sie seien enttäuscht worden von der katholischen Religion – besonders von Erbsünde, Beichten, der Trinität und den Heiligen. Andere sagen, sie sind zu einer Religion zurückgekehrt, die Teil der Geschichte ihrer Vorfahren ist.
Familiengemeinschaft: Typischerweise sind hispanische Haushalte eng verwoben und strenggläubig – Eigenschaften, die man auch in muslimischen Haushalten findet. Die fünf Pfeiler des Islam, so sagen viele, sind eine wahrhaftigere Erfahrung.