Dr. Abu Ameenah Bilal Philips
Auf Jamaika geboren, in Kanada aufgewachsen – ehemaliger Kommunist – Islamwissenschaftler, Autor und Däwa-Aktivist – konvertierte 1972 zum Islam
🏭 Frühes Leben
Obwohl auf Jamaika geboren, hatte ich meine Ausbildung in Kanada gemacht. Ich war Christ und machte meinen Abschluss als Biochemiker. Während dieser Zeit faszinierte mich der Kommunismus und ich besuchte China. Ich wurde Kommunist aus einer Sehnsucht nach gerechter wirtschaftlicher Verteilung und trat der kommunistischen Partei in Kanada bei.
Doch dann erkannte ich: Es gab Disziplinlosigkeit im Leben der Führer, Veruntreuung von Steuergeldern. „Es schien keine moralische Grundlage für Kommunismus und Sozialismus zu geben.“ Die Verdrossenheit begann.
🏭 Begegnung mit dem Islam
Das erste richtige Buch, das er las, war „Islam, die missverstandene Religion“ von Muhammad Qutub – ein Vergleich zwischen Islam, Sozialismus, Kommunismus und Kapitalismus. Er las alles, was auf Englisch über den Islam verfügbar war und erkannte: Die islamische Revolution begann nicht mit dem Rütteln an der sozioökonomischen Ordnung, sondern mit der Veränderung des Individuums selbst.
🌟 Der entscheidende Traum
Bilal hatte ein spirituelles Erlebnis: Im Traum fuhr er mit dem Rad in ein Lagerhaus – je weiter er fuhr, desto dunkler wurde es. Er befand sich in totaler Dunkelheit, war in echter Furcht gefangen und konnte nicht schreien. „In diesem Moment gab ich auf und überließ mich dem Tod. Als ich aufgab, wachte ich plötzlich auf.“
Dieser Traum hinterließ tiefe Eindrücke. „Niemand konnte mich aus dieser Situation rausholen, nur Gott war es, Der mich aus dem Zustand absoluter Verzweiflung herausholte.“
Später fand er die Bestätigung im Quran:
Er nahm den Islam im Februar 1972 an, bewarb sich für ein Stipendium der Islamischen Universität von Medina und studierte Arabisch und Islamwissenschaften.
⛳ Däwa-Arbeit bei den US-Truppen im Golfkrieg
Während des Golfkrieges arbeitete Bilal bei den US-Streitkräften in Saudi-Arabien. Die Soldaten, die zuvor vor Moscheen gewarnt worden waren, erfuhren die offene, warmherzige Gastfreundschaft der Beduinen. „Beinahe 3000 US-Truppenmitglieder nahmen den Islam an, als sie in Saudi Arabien waren.“