Michelle Hutchins
Amerikanische Muslima – ehemalige Kirchenaktivistin und angehende Pfarrerin der Church of God – konvertierte 2005 zum Islam
🏠 Hintergrund
Ich wurde bei wunderbaren Eltern geboren. Meine Eltern ließen sich scheiden, als ich sechs Jahre alt war. Später ging ich mit meiner Stiefmutter zur Kirche. In der Junior High School entschied ich mich, Jesus von Herzen anzunehmen und mein Leben als engagierte Christin zu verbringen.
Als meine geistige Verbindung zu Gott wuchs, übernahm ich Aufgaben in der Kirche: Ich sang im Chor, unterrichtete in der Sonntagsschule, wurde Stellvertreterin des Frauengesandten. 1999 begann ich einen Kurs namens M.A.P. (Ministerial Affirmation Program) der Church of God.
Während meines Praktikums unter einem männlichen Pastor, der nicht wollte, dass eine Frau Autorität hat, entstanden Verletzungen, die mich dazu brachten, meine Beziehung zu Gott zu hinterfragen.
🌟 Zum ersten Mal einen Muslim treffen
Im September 2001 traf ich einen jungen muslimischen Mann. Als er mir Fragen über meine Religion stellte und ich die Antworten nicht mit Bibelstellen belegen konnte, begann ich ein intensives Studium von Christentum und Islam. Ich fand viele Ähnlichkeiten: Muslime glauben an dieselben Propheten, an die Jungfrau Maria, an den Jüngsten Tag. Der Hauptunterschied: der Islam lehnt den Glauben an Jesus als Sohn Gottes ab.
📖 Studien über das Christentum
Ich untersuchte die Authentizität der Bibel und fand heraus, dass die Originalmanuskripte nicht verfügbar sind und dass Menschen die Bibel seit dem Konzil von Nizäa (325 n.Chr.) verändert haben.
Ich fand, dass Paulus – ein jüdischer Pharisäer – de facto der Begründer des Christentums ist, und dass Jesus selbst nie behauptete, Gott zu sein, sondern stets zu Gott betete, wie Matthäus 26:39 belegt.
Die Bibel sagt eindeutig:
🏭 Die Konvertierung
Im November 2004 fand ich eine Moschee in Greenville, South Carolina. Am 19. Januar 2005 konvertierte ich zum Islam. Meine größte Herausforderung danach war, meinen Eltern davon zu erzählen. Ich wartete fast ein Jahr, erklärte ihnen Schritt für Schritt meine Erkenntnisse – und schließlich sagten sie: „Wir wissen, du bist jetzt viel glücklicher und du scheinst so mit dir im Frieden zu sein.“