Yvonne Ridley
Britische Journalistin und Autorin – wurde 2001 von den Taliban in Afghanistan gefangen genommen – konvertierte später zum Islam
📸 Die Gefangennahme
Yvonne Ridley war eine bekannte britische Kriegsreporterin, die für verschiedene große Zeitungen arbeitete. Im September 2001, kurz nach den Anschlägen des 11. September, reiste sie heimlich verkleidet als Muslima nach Afghanistan, um über die bevorstehenden Ereignisse zu berichten.
Sie wurde von den Taliban entdeckt und gefangengenommen. Während ihrer zehn Tage dauernden Gefangenschaft wurde sie nach eigenen Aussagen respektvoll behandelt. Als Bedingung für ihre Freilassung forderten die Taliban von ihr lediglich, den Quran zu lesen.
🌟 Der Weg zum Islam
Nach ihrer Rückkehr nach Großbritannien hielt Yvonne Ridley zunächst ihr Versprechen nicht. Erst nach und nach begann sie, den Quran zu lesen – und war überwältigt von dem, was sie fand. Statt der Unterdrückung, die sie erwartet hatte, fand sie eine Religion der Würde, Gleichheit und Gerechtigkeit.
Im Jahr 2003 sprach Yvonne Ridley die Schahada aus und wurde Muslima. Seitdem ist sie eine der bekanntesten muslimischen Stimmen in der westlichen Welt und setzt sich aktiv für den Islam ein.
🗣 Ihr Zeugnis
Yvonne Ridley sagt über ihre Konversion: „Ich wurde von den Taliban für zehn Tage gefangen gehalten. Ich habe erwartet, Gewalt zu sehen – aber ich fand Respekt. Ich habe erwartet, Unterdrückung zu finden – aber ich fand Würde. Das hat mich dazu gebracht, den Quran wirklich zu lesen. Und der Rest ist Geschichte.“