Ⅰ. Der Weg zur Erkenntnis, dass Gott existiert
Dass der Mensch das Geschöpf Gottes ist und dass er seinen Schöpfer anbeten soll, ist der Sinn und Zweck der Existenz des Menschen. Nun stellt sich die Frage: Wie kann der Mensch seinen Schöpfer erkennen?
Heutzutage gibt es zwei Gruppen von Nichtmuslimen, welche die Existenz Gottes nicht anerkennen:
- Die Atheisten/Materialisten, die die Existenz Allahs bestreiten mit dem Argument, dass sie Ihn nicht mit ihren Sinnesorganen erfassen können.
- Die Agnostiker, die sagen, dass man nicht wissen kann, ob Gott existiert oder nicht.
Beide Gruppen wären sofort überzeugt, dass Radiowellen oder magnetische Felder existieren – obwohl man sie weder sehen noch hören kann. Man erkennt sie nur an deren Auswirkungen. Dies nennen wir die Beschränktheit der menschlichen Sinne.
Ein intelligenter Schüler antwortete auf die übliche Lehrer-Frage („Seht ihr Gott? Also existiert Gott nicht!“): „Seht ihr den Verstand des Lehrers? Also existiert der Verstand des Lehrers nicht!“
Allah, der Herr der Welten und Schöpfer aller Dinge, unterliegt selbst nicht den Gesetzen von Raum und Zeit. Wenn man den Schöpfer von Raum und Zeit noch nicht einmal mit dem Verstand erfassen kann, wie soll man dann erwarten, Ihn sehen zu können?
Ⅱ. Der Weg zur Erkenntnis Allahs durch Seine Zeichen
Heutzutage sitzen sehr viele Wissenschaftler daran, Systeme zu entwickeln, die autonom arbeiten. Ein Industrieroboter mit Videokamera versagt schon, wenn man nur die Lichtverhältnisse leicht verändert. Dies, obwohl viele Wissenschaftler jahrelang daran gearbeitet haben. Und vergleicht man dies mit dem, was eine kleine Fliege kann – sind die Ergebnisse absolut lächerlich.
Ein Gesetz aus der Thermodynamik zeigt: Ohne äußere Einwirkung kann die Temperaturdifferenz zweier Körper nicht größer werden. Wäre das Universum unendlich (ohne Anfang), dann gäbe es keine Temperaturunterschiede im Universum! Dass das Universum einen Anfang hatte, bestätigt die Wissenschaft – und dieser Anfang verweist auf einen Schöpfer.